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19.01.2017 11:15 Age: 216 days

PhD Defense of Jó Ágila Bitsch

On January 20th 2017, Jó Ágila Bitsch successfully defended his PhD thesis. Congratulations!


In his thesis entitled "Enabling Disruption Tolerant Services" Jó presents his work on disruption tolerant networking, which allows the provision of communication and information services in low connectivity and challenged network scenarios. These range from previously underserved rural areas to highly energy constrained special purpose sensor networks. Compared to wired-to-the-last-hop, infrastructure-based networks, infrastructure-less networks face a number of additional challenges, the fundamental one being varying connectivity over time. Building successful services for disruption tolerant networking requires three key steps: (1) efficient neighbor discovery, (2) effective routing of data bundles, and (3) identification and service characterization. He proposed a new scheme for wireless neighbor discovery between unsynchronized nodes based on perfect difference sets. The construction is a mathematically provable optimal trade-off between the discovery delay and power consumption for discovering the presence of a potential communication partner in range. To enable efficient routing of messages, he modeled human mobility as a weighted graph. Using only local information to calculate similarity and betweenness we significantly increase routing performance in DTNs. Finally, he developed an initial model for users and services in the context of disruption tolerant networks that combines the service communication structure with user experience expectations to build a number of prototypical applications.

After his talk and the defense behind closed doors, we honored our new PhD with his doctoral hat as well as the mandatory collar and cloak. In good tradition we prepared a nice poem about Jó's time at the chair (sorry, only in German):

Ein Doktor ist der Jó nun,
sehr viel musst' er bis dahin tun.
Drum werd’ ich euch nun allen sagen,
was sich alles so hat zugetragen:

Geboren wurde Jó – wenn ich das noch wüsste,
ich glaube in Lagos an der Algarveküste.
Doch in Portugal sollt' er nicht lang bleiben,
um fortan in Deutschland zu verweilen.

Zum Studium nach Tübigen er zog,
und bald darauf die Promotion erwog.
Sein Diplom absolvierte er bei Doktorvater Klaus,
schon damals erntet er viel Applaus.

Seine Freizeit nutzt Jó auf vielfältige Weisen,
und begibt sich gern' auf weite Reisen.
Macht Skilanglauf, lässt sich am Drachen gleiten
oder das Wakeboard auf den Wellen reiten.

Bei COMSYS gehört Jó quasi zum Inventar,
legt jedem den Begriff "packages" dar.
Mindestens eine Frage zu jeder Thesis Jó hat:
"Ich meine Olaf hätte das schon mal gemacht?"

Auf einer Dienstreise ergab es sich
die Dame an der Rezeption sprach "ein anderes Zimmer haben wir nicht"
und so hieß es für Jó leiden
und sich mit Klaus ein King-Bed teilen.
Doch Plümos und Kissen sind schnell drapiert
und so eine schützende Mauer kreiert.

Im KWT macht jedes Jahr stets bekannt,
Sein Schnarchen klingt durch jede Wand
Dort hört man ihn sägen deutlich und klar,
bis runter in die Keller-Bar.

Nun aber zurück zu seiner Diplomarbeit,
deren Abstract er hielt in 14 Sprachen bereit.
Danach schnupperte er in die Forschung rein,
Disruption-tolerant Networking sollte es sein.

Zunächst beschäftigte er sich mit Ratten,
denn diese trauen sich nur sporadisch vor ihre Haustür-Matten.
Um ihre Bewegungen mit Sensoren zu studieren
mussten sie mit Rucksäcken spazieren.
Jó ermöglichte dann - mit vollster Faszination -
Energiesparsame und dennoch zeiteffiziente Kommunikation.
Als die Viecher sich hatten zähmen lassen,
hatte er Kenntnis über deren Gassen.

Warum das nicht auch auf Menschen übertragen
die über Wege in Gebäuden klagen.
Der Mensch ist hier oft nicht orientiert,
doch ihm wurde sogleich dabei assistiert.
Footpath nannte sich der Clou,
jedes Ziel findet man damit im Nu.

Weiter ging es über den Gemütszustand
denn hier laufen Menschen oft gegen eine Wand.
Depressionen selbst erkennen können sie nicht
stattdessen nimmt Jó Sensoren in die Pflicht.
Bei Auffälligkeiten wird der Patient sogleich gewarnt
und der Gang zum nächsten Arzt geplant.

Zum Ende neigt sich nun die Promotion
was bringt wohl die neue Situation?
Eins steht schon fest - schau'n wir nur kurz zurück -
seitdem schwelgt er im Vaterglück.
In Zukunft gibt's die Sonnenliege
nur noch neben der Kinderwiege.

Doch halt, da fehlt zu seinem Tit[t]el,
noch der schlichte schwarze Kittel,
Außerdem muss er noch tragen,
den sehr bequemen Doktorkragen.

Das alles steht dem Jó schon gut,
jetzt fehlt nur noch der Doktorhut.
Fast maßgeschneidert, nett verziert
wird auf dem Kopf er balanciert,

Der Gedichtvortrag endet nun,
es bleibt uns nur noch eins zu tun:
Die Sektflaschen sind schon geleert,
nun wird der Doktor noch geehrt!